Stanislav Novitskiy - Klavier

Stanislav Novitskiy kam 1988 in Kasachstan, Almaty zur Welt. Als kleiner Junge im Alter von fünf Jahren entdeckte er das Klavier für sich. Er entwickelte eine große Liebe zu diesem Instrument und zur Musik, die in ihm auch heute so stark brennt wie damals. Seine Eltern unterstützten ihn auf diesem Wege und er wurde in die Republikanische Musikfachschule für Hochbegabte Kinder: K. Bajseitowa aufgenommen. Noch während der ersten Jahre seiner Ausbildung belegte er den dritten Platz beim den Völker Kasachstans gewidmeten Wettbewerb. Ein Jahr später spielte er als Solist das D-Dur Haydn Konzert in Begleitung des Staatlichen Kammerorchesters der Republik Kasachstan. Im Jahr 2002 trat er erneut als Solist auf, diesmal wurde er vom Nationalen Symphonischem Orchester begleitet. Er spielte das a-Moll Konzert von E. Grieg. 

 

Im Laufe seiner elf jährigen Ausbildung reiste er viel. Jugendfestivals, Wettbewerbe…In vielen Städten Kasachstans, Russlands und auch in der Ukraine sammelte er wertvolle Erfahrung.

 

Mit 17 hatte er die Musikfachschule für hochbegabe Kinder mit Auszeichnung abgeschlossen. 

Schon im Frühling des nächsten Jahres bestand er die Aufnahmeprüfungen an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und wurde in die Klasse von Prof. A. Pistorius immatrikuliert. (Studiengang „Diplom Künstlerische Ausbildung“).

 

In der kommenden Zeit nahm an zahlreichen Klassenabenden, Klassenmatineen, Foren Neue Musik, Veranstaltung der Musikhochschule „Junge Virtuosen“ und Meisterkursen u.a. an der Musikhochschule Mannheim teil.

 

Außerdem gab er seiner Ausbildung einen besonderen „Schliff“ indem er Meisterkurse bei Mikhail Voskresensky, Peter Feuchtwanger, Valery Afanassiev und Felix Gottlieb u.a. besuchte.

 

Danach folgte ein Konzert mit dem Collegium Musicum Mannheim. Vorgetragen wurde die „Phantasie über ungarische Volksmelodien“ von F. Liszt. Das begeisterte Publikum wollte nicht nach Hause gehen und Kritiker nannten Stanislav später „Tastenlöwe“. 

 

Im Winter 2010 flog er nach Kasachstan, um dort ein großes Konzert zu geben. Begleitet vom Staatlichen Symphonieorchester der Republik Kasachstan spielte er drei großartige Werke von F. Liszt: „Konzert A-Dur“, „Dance macabre (Totentanz)“ und „Phantasie über ungarische Volksmelodien“.

 

Im Jahre 2012 schloss Stanislav sein Studium „Diplom Künstlerische Ausbildung“ mit der Note von 1,0 ab. Als Prüfungswerke wurden S. Rachmaninows Etüden-Tableaux Op. 33 und Op. 39 komplett gespielt. 

 

Februar 2015 – großer Erfolg in der Heidelberger Stadthalle mit dem 2. Klavierkonzert von S. Rachmaninoff (Leitung : René Schuh) 

 

Zurzeit befindet er sich im Aufbaustudium (Solistische Ausbildung) bei Prof. Paul Dan. 

 

Wie auch viele andere Künstler, fühlt sich Stanislav zu allem hingezogen was mit Kunst zu tun hat. Poesie von u.a. Hermann Hesse, Charles Baudelaire, Sergei Esenin, Wladimir Mayakovskiy… die Verbindung zwischen der Poesie und Musik ist für Stanislav sehr wichtig, alle Künste dieser Welt stehen sich sehr nah, man muss es nur fühlen können.